Kompakte interprofessionelle Einblicke in Tracheostomie, Dysphagie und klinische Therapie

0

Die eintägige Fortbildung am 7. Februar 2026 startet in Dortmund um 8:30 Uhr und endet um 14:00 Uhr. Pflegeexpertinnen, Physiotherapeutinnen, Physiotherapeuten sowie Assistenzärztinnen und Assistenzärzte der Stroke Units erarbeiten in kompakten Vorträgen und Workshops praxisnahe Konzepte zu Tracheostomieversorgung, Dysphagietherapie, Advanced Nursing Practice sowie zu Diversity und effektiver interprofessioneller Kommunikation. PD Dr. Sriramya Lapa, Prof. Waltraud Pfeilschifter und Jan Röttgers verantworten das hochwertige Curriculum, das komplett in den ANIM26-Kongress integriert wird.

Neueste Erkenntnisse und Erfahrung fördern interprofessionellen Austausch in Dortmund

Die ANIM26-integrierte Winter School vereint evidenzbasierte Forschungserkenntnisse mit praktischer klinischer Expertise und legt besonderen Wert auf interdisziplinären Austausch. In Dortmund präsentieren Experten aus Pflege, Therapie und Medizin aktuelle Schlaganfallversorgungsstrategien und diskutieren deren praktische Umsetzung. Unter der Leitung von Prof. Waltraud Pfeilschifter, PD Dr. Sriramya Lapa und Jan Röttgers werden relevante Themen präzise aufbereitet und in moderierten Sessions vermittelt, sodass Teilnehmer ihr Fachwissen nachhaltig erweitern können. Gezielte Fallbeispiele sorgen für ein hohes Praxisniveau.

Im Fokus dieser Lerneinheit stehen die Indikation einer chirurgisch oder perkutan angelegten Tracheostomie sowie die Pathophysiologie der post-stroke Dysphagie. Experten referieren zu Technik, Timing und Risikoprofilen und erläutern differenzierte Schweregrade der Schluckstörungen. Zudem werden präventive Protokolle für Aspiration und Beatmungskomplikationen vorgestellt. Anhand von Videoanalysen und Simulationstrainings entwickeln Teilnehmer individualisierte Pflegekonzepte. Ziel ist die Optimierung von Patientensicherheit und Versorgungsqualität auf der Stroke Unit. Praxisorientierte Leitlinien und interdisziplinäre Feedbackrunden stärken die Expertise.

Die erste Session unter der Führung von PD Dr. Sriramya Lapa und Prof. Julian Bösel bietet eine umfassende Einführung in die Indikationsstellung für Tracheostomien bei akut und postakut behandelten Schlaganfallpatientinnen und Patienten. Anhand von Fallbeispielen wird die veränderte Atem-Schluck-Koordination analysiert und auf Risiken hingewiesen. Abschließend werden praxisorientierte Leitlinien vorgestellt, die Aspiration, Pneumonie und mögliche Langzeitkomplikationen durch strukturierte Pflegeabläufe effektiv verhindern. Die vorgestellten evidenzbasierten Strategien lassen sich in multidisziplinäre Versorgungsprozesse integrieren.

Pflegequalität steigern: Indikatoren und Positionierungsmethoden für Versorgungsalltag evidenzbasiert praxisnah

Im Rahmen des zweiten Themenblocks beleuchten Jan Röttgers und Carmen Lange wesentliche Hot Topics der Advanced Nursing Practice. Anhand praxisorientierter Fallbeispiele aus dem APN-Netzwerk wird aufgezeigt, wie Forschungsergebnisse direkt in die klinische Pflege integriert werden. Ein zentrales Thema bilden pflegerische Qualitätsindikatoren, die als Steuerungselemente zur Messung und Verbesserung von Versorgungsprozessen dienen. Zudem erläutern die Referenten moderne Positionierungstechniken, die den Patientenkomfort erhöhen und die Dekubitusprävention stärken, interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern und evaluieren.

Respektvolle Zusammenarbeit in internationalen Teams fokussiert Missverständnisse und Lösungen

Unter der Leitung von Prof. Waltraud Pfeilschifter und PD Dr. Farid Salih bietet der dritte Themenblock einen umfassenden Einblick in interkulturelle Teamarbeit. Ausgangspunkt ist die Analyse von Ursachen für Missverständnisse, unberechtigten Rassismus und Empathieversagen in internationalen Teams. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Hemmnisse aufgezeigt. Darauf aufbauend entwickeln Teilnehmer gemeinsam konkrete Kommunikationsstrategien und interaktive Übungen, um Empathie zu fördern, Vorurteile abzubauen und eine respektvolle, effiziente Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinweg sicherzustellen.

DSG Jahresbeitrag dreißig Euro sichert Pflegefachpersonen Vergünstigungen und Fachinhalte

Die Mitgliedschaft in der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) oder der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) ermöglicht Pflegekräften und Therapeutinnen sowie Therapeuten kostenfreien Zugang zur Winter School und allen ANIM-Kongressveranstaltungen. Interessenten ohne Mitgliedschaft zahlen eine Teilnahmegebühr von zwanzig Euro. Für einen Jahresbeitrag von lediglich dreißig Euro erhalten Mitglieder darüber hinaus erweiterte Lernressourcen, Vergünstigungen bei Fachpublikationen, Priorität bei Workshop-Platzvergaben, Einladungen zu exklusiven Online-Seminaren sowie bevorzugten Zugriff auf Facharchive.

Praxisnahe Lösungsansätze stärken Pflegekompetenzen in Tracheostomie, Dysphagie und Therapie

Die DSG Stroke Unit Winter School vereint Expertinnen und Experten aus Pflege, Therapie und Medizin zu einem kompakten Weiterbildungstag. Im Zentrum stehen evidenzbasierte Schulungen zu Tracheostomie-Indikationen, Schluckstörungsmanagement, Advanced Nursing Practice und interkultureller Kommunikation. Intensiver Austausch in moderierten Sessions fördert den Wissenstransfer und die Entwicklung praxisrelevanter Lösungsstrategien. Dank optionaler Modulbuchung und attraktiver Mitgliederrabatte profitieren Teilnehmer von einer maßgeschneiderten Fortbildung, die unmittelbar zur Qualitätssteigerung in der Schlaganfallversorgung beiträgt, unter fachlich fachkundiger Anleitung.

Lassen Sie eine Antwort hier