Beim zweiten Pitch-Wettbewerb von zedita.startup an der Hochschule Weserbergland präsentierten fünfzehn Gründerinnen und Gründer ihre Projekte vor einer fachlich breit aufgestellten Jury und etwa sechzig Gästen. Die Jury bestand aus Vertretern von Hochschule, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Stadtwerken, NBank, Business Angel und Sparkasse. In drei Kategorien wurden jeweils fünfhundert Euro vergeben: LINIARWOOD siegte in Nachhaltigkeit, IoTurn in Praxistauglichkeit und Kulturviva als beste Frauen-geführte Gründungsidee. Das Event fördert Austausch und Wachstum Vernetzung.
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Hochschule Weserbergland als Bühne für lokale Gründer und Innovationen
Im Pitch-Wettbewerb von zedita.startup stellten 15 Gründertandems und Einzelunternehmen ihre Entwicklungsprojekte an der Hochschule Weserbergland vor. Rund sechzig interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Präsentationen, während eine Fachjury aus Hochschul- und Industrievertretern die Konzepte anhand von Innovation, Umsetzbarkeit und Marktpotenzial bewertete. Drei Teams erhielten in verschiedenen Kategorien jeweils fünfhundert Euro Startkapital und erhielten zusätzlich branchenspezifisches sowie strategisches Feedback für ihre weiteren Schritte. Persönliche Beratung und Networking rundeten das Angebot ab.
Nachhaltigkeitsansätze und medizinische Versorgung prägen regionale Gründungsideen mit Zukunftspotenzial
Die präsentierten Projekte lieferten Einblicke in ein dynamisches Innovationsökosystem, das von intelligenter Datenanalyse und KI-basierten Vernetzungslösungen über benutzerorientierte Mobile Apps bis hin zu innovativen medizinischen Anwendungen reichte. Ergänzt wurden diese Technologieansätze durch nachhaltige Produktdesigns, einen Serviceroboter mit sozialem Fokus sowie ein regional verwurzeltes Wellness-Cafe-Konzept. Gemeinsam illustrierten diese Projekte die enge Verzahnung von Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Förderung in der Region Hameln-Pyrmont. Entwickler, Investoren und Institutionen stärkten dadurch ihre Zusammenarbeit nachhaltig.
LINIARWOOD erhält renommierten Umweltpreis für innovative und elegante Baumaterialentwicklung
Die Stadtwerke Hameln Weserbergland honorierten mit dem Preis für Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Impact das Projekt LINIARWOOD von Stjepan Jug. Das Holzprofil zeichnet sich durch seine ungewöhnlich wartungsfreie Oberfläche aus, die sowohl ästhetische als auch technische Anforderungen erfüllt. Konstruktion und Design verschmelzen zu einem widerstandsfähigen Bauelement, das langfristig Ressourcenschonung ermöglicht. Dieses Beispiel moderner Materialentwicklung leistet einen wertvollen Beitrag zur Reduzierung ökologischer Fußabdrücke und zur Förderung nachhaltiger Bauweisen. Es zeigt nachhaltige Innovationskraft.
Sparkassen-Auszeichnung würdigt IoTurn-Plattform zur unabhängigen Maschinendatenanalyse und zielgerichteten Optimierung
Die mit 500 Euro ausgezeichnete Plattform IoTurn von Marcel Brehmer und Fabian Halfeld überzeugte die Jury der Sparkasse Hameln-Weserbergland. Hierbei wird eine KI-Engine eingesetzt, um unabhängig vom Gerätehersteller Maschinendaten zu erheben, sie automatisiert zu analysieren und in prägnante Kennzahlen umzusetzen. Auf dieser Basis erstellt das System individuell abgestimmte Handlungsvorschläge, die eine gezielte Prozessoptimierung ermöglichen. Dieser praxisorientierte Ansatz sichert nachweislich Effizienzsteigerungen und fand bei Fachleuten sowie Anwesenden breite Anerkennung im Wettbewerb.
NBank zeichnet Kulturviva von Nguyen beste Frauen-geführte Gründungsidee aus
Thie Bien Nguyen überzeugte die NBank mit dem Pflegekonzept von Kulturviva und gewann den Preis für die „Beste Frauen-geführte Gründungsidee“. Der moderne Intensivpflegedienst kombiniert fundiertes Fachwissen mit interkultureller Kommunikation und setzt auf barrierefreie Zugangssysteme. Mithilfe digitaler Plattformen und Budgettransparenz wird Qualität gesichert. Regelmäßige Teamaustausche und Evaluationsrunden schaffen transparente Abläufe. Individuelle Versorgungspläne berücksichtigen kulturelle Hintergründe, sprachliche Präferenzen und persönliche Bedürfnisse. So entsteht eine patientenzentrierte Betreuung, die gesellschaftlichen Zusammenhalt und Inklusion fördert.
Viele Fachbereiche vertreten: Jury bietet perspektivenreiche, praxisorientierte fundierte Gründerrückmeldung
Das hochkarätige Jurorenteam vereinte Fachkompetenz aus Hochschul- und Praxisbereichen: Es fuhr Experten der Hochschule Weserbergland auf, ergänzend kamen Fachleute der Handwerkskammer Hannover PSG, Vertreter der Industrie- und Handelskammer Hannover, Technikberater der Stadtwerke Hameln Weserbergland, Förderbankberater der NBank, ein Business Angel mit Start-up-Erfahrung sowie Finanzspezialistinnen und -spezialisten der Sparkasse Hameln-Weserbergland zusammen. Dank dieser interdisziplinären Aufstellung waren sowohl wissenschaftliche als auch praxisorientierte Bewertungskriterien abgedeckt. Teilnehmer erhielten wertvolle Impulse zu Marktchancen und Optimierungsmöglichkeiten.
Pitch-Event stärkt Startup-Community durch Sichtbarkeit, Austausch und potenziellen Investorenkontakt
Laut Maria Schich eröffnet der zedita.startup-Wettbewerb regionalen Gründerteams eine hochwertige Präsentationsbühne, um innovative Konzepte vor Publikum und Fachjury vorzustellen. Im Rahmen der Veranstaltung entsteht ein dynamischer Dialog zwischen Startups, Investorinnen, Investoren sowie öffentlichen und privaten Institutionen. Die Teilnehmern profitieren von gezielten Vernetzungsangeboten, erhalten konstruktives Feedback und haben die Möglichkeit, Finanzierungspartner, Kooperationsmöglichkeiten und institutionelle Unterstützer kennenzulernen, um ihre Projekte strategisch weiterzuentwickeln und stärkt gezielt die regionale Gründungsförderung sowie nachhaltige langfristige Sichtbarkeit.
EU und Landkreis fördern zedita.startup als regionales Gründerforum effektiv
In der Initiative zedita.startup arbeiten Hochschule Weserbergland, Handwerkskammer Hannover PSG und der Landkreis Hameln-Pyrmont zusammen, um Gründungsprozesse effektiv zu unterstützen. Die Zukunftsregion Weserbergland+ steuert Fördermittel aus EU-Programmen sowie kommunalen Haushalten bei. Dank dieses Finanzierungsrahmens erhalten Startups Zugang zu Coaching, Netzwerkveranstaltungen, Laboreinrichtungen und Mentoring. Die enge Verzahnung institutioneller Partner sichert eine umfassende Betreuung in allen Phasen der Unternehmensgründung und fördert innovative Ideen mit regionalem Bezug nachhaltig im digitalen wie analogen Umfeld.
Der Wettbewerb beanspruchte seine Rolle als regionale Innovationsdrehscheibe mit direkter Anbindung an EU-geförderte Programme und kommunale Förderinitiativen. Startups erhielten durch strukturierte Pitches Zugriff auf finanzielle Fördermittel in Form von Preisgeldern sowie strategische Beratung durch wirtschaftliche Partner. Durch fundierte Evaluationen und transparente Feedbackprozesse konnten Teilnehmer ihre Produktkonzepte schärfen und Geschäftsmodelle weiterentwickeln. Die Veranstaltung bot zudem eine Plattform zur Etablierung von Kooperationsnetzwerken und zur langfristigen Verankerung in der regionalen Gründerszene bei Rahmenbedingungen.

