Eine in 2025 publizierte Studie von Harvard-Forscherinnen und -Forschern untersuchte mehr als 40.000 Teilnehmer hinsichtlich der Auswirkungen des Kaffeekonsumzeitpunkts auf die Sterblichkeitsraten. Die Analyse unterteilte Probandinnen und Probanden in Morgentrinker, die ausschließlich vormittags Kaffee konsumierten, sowie Ganztagstrinker, die den Konsum über den Tag verteilten. Morgentrinker konnten ihr Gesamtsterberisiko um sechzehn Prozent und das Herz-Kreislauf-Sterblichkeitsrisiko um einunddreißig Prozent signifikant senken, unabhängig von der täglichen Menge.
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Morgentrinker versus Ganztagstrinker: 2025er Harvard-Studie zu Kaffeekonsum und Mortalität
Im Jahr 2025 analysierten Wissenschaftler der Harvard-Universität die Daten von mehr als 40.000 US-Bürgern, um den Einfluss der Tageszeit des Kaffeekonsums auf die Sterbewahrscheinlichkeit zu untersuchen. Dabei teilten sie die Probanden in Morgentrinker, die ausschließlich morgens Kaffee zu sich nahmen, und Ganztagstrinker, die ihren Kaffeekonsum gleichmäßig über den Tag verteilten. Durch diese Einteilung wurden zeitliche Konsummuster differenziert erfasst und gemeinsam mit Sterblichkeitsdaten ausgewertet. Ziel war eine evidenzbasierte Einschätzung möglicher Zusammenhänge.
Harvard-Forscher klassifizieren Kaffeetrinker als Morgentyp oder Ganztagstyp in Studie
US-basierte Wissenschaftler, unter anderem aus Harvard, teilten Studienteilnehmer anhand ihrer Kaffeegewohnheiten in zwei Kategorien ein. Die erste Kategorie begnügte sich mit Kaffee ausschließlich am Vormittag, während die zweite Kategorie den Konsum über den Nachmittag und Abend verteilte. Mithilfe dieser Einteilung untersuchten die Forscher spezifische Zusammenhänge zwischen der Tageszeit des Kaffeekonsums und gesundheitlichen Konsequenzen. Ziel war es, mögliche Unterschiede im Risiko für verschiedene Erkrankungen abhängig vom Zeitpunkt des Kaffeetrinkens zu ermitteln.
Ausschließlich vormittags Kaffee trinken reduziert Sterberisiko um 16 Prozent
In der Untersuchung zeigt sich, dass Personen, die ihren Kaffeekonsum ausschließlich auf den Vormittag beschränkten, im Vergleich zu Nicht-Kaffeetrinkerinnen und -trinkern eine um sechzehn Prozent niedrigere Gesamtsterblichkeitsrate aufwiesen. Der schützende Effekt blieb stabil unabhängig von der konsumierten Tagesmenge und trat sowohl bei moderatem Kaffeekonsum von zwei bis drei Tassen als auch bei übermäßigem Konsum über drei Tassen täglich gleich stark auf, ohne messbare Differenzen sichtbar. Weitere Daten untermauern dies. Verlässlich.
Herz-Kreislauf-Sterberisiko sinkt bei Morgentrinkern um deutliche 31 Prozent gegenüber
Untersuchungen zeigen, dass der morgendliche Kaffeekonsum zu einer Verringerung des Risikos, an einem Herz-Kreislauf-Ereignis zu sterben, um 31 Prozent führt im Vergleich zum Verzicht auf Kaffee. Dieser kardiovaskuläre Schutzeffekt bleibt unabhängig von der absoluten Kaffeemenge bestehen und unterstreicht den gesundheitlichen Vorteil des Konsums am Vormittag. Die Daten basieren auf einer breiten Stichprobe und heben die Bedeutung einer zeitlich fokussierten Koffeinaufnahme für die Herzgesundheit hervor und liefern wertvolle Hinweise zur Präventionsforschung.
Zwei bis drei Tassen Kaffee morgens liefern konsistente Schutzwirkung
Analysen deuten darauf hin, dass ein moderater Kaffeekonsum von zwei bis drei Tassen am Morgen und ein stärkerer Konsum von mehr als drei Tassen täglich gleichermaßen positive gesundheitliche Effekte mit sich bringen. Dabei bleibt das kardiovaskuläre Sterberisiko signifikant reduziert, sofern die Getränkezufuhr vor Mittag erfolgt. Ein durchschnittlicher Konsum von weniger als einer Tasse in den frühen Stunden führt hingegen zu einem deutlichen Rückgang dieser Schutzwirkung und kumulativer Langzeiteffekte ausbleiben teils.
Regelmäßiger Morgenkaffee verringert Gesamtsterberisiko unabhängig von täglicher Trinkmenge deutlich
Die systematische Auswertung an über 40.000 Teilnehmern macht deutlich, dass ein ausschließlich morgendlicher Kaffeekonsum das allgemeine Sterberisiko um rund sechzehn Prozent reduziert. Besonders frappierend ist die Verringerung kardiovaskulärer Todesfälle um ein knappes Drittel. Hingegen zeigen sich keine vergleichbaren gesundheitlichen Effekte bei Kaffeezufuhr am Nachmittag oder Abend. Folglich empfiehlt sich insbesondere für regelmäßige Kaffeetrinker, die erste Tasse Espresso oder Filterkaffee vor zwölf Uhr einzunehmen, um signifikante langfristige nachhaltige Schutzwirkungen zu erzielen.

